Ancistrus welze


Antennenwels

Eigenschaften

Ein erwachsener brauner Antennenwels ist leicht an seinem Äußeren zu erkennen: Am Kopf - vor allem um das Maul herum besitzt - besitzt das Männchen längliche, tentakelartige Auswüchse, denen der Antennenwels auch seinen Namen verdankt. Weibchen und Jungtiere besitzen nur Ansätze dieser Auswüchse, haben mit dem Männchen jedoch die großen, gelblichen Tupfen auf einem dunkelbraunen Untergrund gemeinsam. In freier Wildbahn findet sich dieser Wels vor allem Im Amazonas und in dessen Einzugsgebiet. Da es sich bei ihm um einen ausgesprochen robusten Fisch handelt, erfreut sich der nachtaktive Antennenwels unter Aquarianern großer Beliebtheit.
Haltung
Ein Antennenwels fühlt sich in einem Aquarium mit klarem und sauerstoffreichen Wasser am wohlsten. Noch wichtiger ist für diese sehr territorialen Fische jedoch ein reichhaltiges Angebot an Verstecken, vor allem bei paarweiser Haltung. Insbesondere das Männchen besetzt ein Revier, das aus einer oder mehreren Höhlen besteht, und verteidigt dieses energisch. Von ebenso großer Wichtigkeit ist es, dass im Aquarium mehrere Wurzeln vorhanden sind, die einerseits als Unterschlupf, vor allem aber als Quelle für Cellulose dienen – diese braucht der Fisch für eine funktionierende Verdauung und raspelt daher regelmäßig an den Wurzeln herum.

Ernährung
Der Antennenwels ist ein typischer Algen- und Aufwuchsfresser und kann daher zur Algenbekämpfung in Aquarien eingesetzt werden. Da ein Aquarium allerdings nur in den seltensten Fällen genug Algen aufbringt, um dauerhaft genug Nahrung zu bieten, muss der Wels zumeist zugefüttert werden. Hierfür kann Trockenfutter (vor allem in Form von Welstabs) verwendet werden, Grünfutter wie Gurkenscheiben und überbrühter Spinat sind allerdings wesentlich besser geeignet.
Zucht

Antennenwelse vermehren sich gut und häufig, auch in Gesellschaftsbecken. Zur Eiablage dient üblicherweise eine Höhle oder ein Wurzelversteck, das vom Männchen besetzt wird. Nur zur Paarung und Eiablage wird das Weibchen vom Männchen in diese Höhle eingelassen und anschließend verjagt. Das Männchen kümmert sich von nun an um das Gelege, schützt es und befächelt es mit Frischwasser. Nach einigen Tagen schlüpfen die Larven und können ab dem zehnten Tag mit Feinstfutter zugefüttert werden.

Besonderheiten

In Geschäften werden bisweilen auch „Blaue Antennenwelse“ angeboten. Üblicherweise handelt es sich dabei nicht um den echten Blauen Antennenwels (Ancistrus dolichopterus) sondern um Braune Antennenwelse oder Hybriden. Echte blaue Antennenwelse haben eine blauschwarze Grundfarbe und eine Vielzahl kleiner weißer Flecke darauf.

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